Der Ursprung
des Kaiserhofes sind zwei Patrizierhäuser,
die zeitgleich und parallel im Jahre
1898 gebaut wurden.
Jedes
Haus verfügte über je drei
Wohnungen zur Größe 295
qm. Im Dachgeschoss brachte man in
Kammern das Gesinde unter, im Keller
Heizmaterial, Vorräte und sonstiges
Hab und Gut. Bis hin zum 2. Weltkrieg
wohnten Senatoren, Kommerzienräte
und andere Personen von hohem Stand
mit ihren Familien in den schönen
und erhabenen Häusern an der
Allee auf dem Wege nach Kronsforde.
Mit
den Kriegswirren und der eintretenden
Flüchtlingswelle wurden die Wohnungen
konfisziert und in kleinteilige Behausungen
verwandelt. Die letzten Flüchtlinge
verließen 1964 die inzwischen
nahezu baufälligen Objekte. Ein
Jahre später erwarb der Flüchtling
aus Ostpreußen Helmut Klemm,
seinerzeit als Groupier im Casino
Travemünde tätig, das Haus
Nr. 13, welches heute als „Westflügel“
bezeichnet wird.
Auf
der Suche nach einer sinnvollen Nutzung kamen
die Eheleute Ruth und Helmut Klemm auf den Gedanken,
aus dem Haus Nr. 13 ein Hotel zu machen, angeregt
von einem Passanten, der nach einem Hotel in
der Stadt fragte. Ruth Klemm sah sich als ehemalige
Gutssekretärin sehr wohl in der Lage die
Bewirtschaftung eines Hotelbetriebes zu übernehmen.
Nach umfangreicher Bautätigkeit war im
Frühjahr 1967 das Werk vollbracht und das
Hotel „Kaiserhof“ wurde eröffnet.
Ostern,
Ostsee und Kultur
4 Tage
(3 Übernachtungen)
Halbpension
im Doppelzimmer EUR 399,00